09.09.2019

Warum Sie als Arbeitnehmer einen Rechtsschutz haben sollten

Bei Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber ist eine Rechtsschutzversicherung von erheblichem Vorteil. Ob Beratung durch einen Anwalt oder Gerichtsverfahren: Die damit verbundenen Kosten sind abgesichert.

Eine berufliche Tätigkeit soll nicht nur den Lebensunterhalt absichern, sondern ebenso Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung eröffnen. Allerdings sieht die Realität häufig anders aus, viele Arbeitnehmer mögen zwar ihre Tätigkeit, sind jedoch mit dem Arbeitgeber unzufrieden.

Die Gründe für die Unzufriedenheit können höchst verschieden sein. Häufig sind jedoch Streitigkeiten ein entscheidendes Thema. Längst nicht immer haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber dieselben Ansichten, zudem können auch Meinungsverschiedenheiten mit Kollegen und Vorgesetzten bestehen. Doch nur die wenigsten Berufstätigen setzen sich zur Wehr. Grund dafür ist die Angst vor einem Verlust des Jobs – schließlich ist die Beschäftigung vom existenzieller Bedeutung.

Allerdings gibt es Rechte, die dem Schutz des Arbeitnehmers dienen. In der Praxis wird häufig gegen diese Rechte verstoßen, doch viele Betroffene trauen sich nicht, dagegen vorzugehen. Dabei ist es möglich, die eigenen Rechte durchzusetzen und somit die persönliche Situation zu verbessern. Dies kann jedoch bedeuten, zunächst einen Fachanwalt für Arbeitsrecht einschalten und ggf. sogar vor Gericht ziehen zu müssen.

Arbeitnehmer müssen ihre Rechte oft vor Gericht durchsetzen

Genau diesen Schritt trauen sich viele Beschäftigte nicht zu. Sie scheuen vor einer Gerichtsverhandlung zurück, auch wenn deren Urteil von Nutzen wäre. Dies ist häufig den voraussichtlichen Kosten geschuldet.

Wer vor Gericht zieht, hat mit erheblichen Kosten zu rechnen. Diese resultieren vor allem aus der Betreuung durch einen Rechtsanwalt sowie den Gerichtskosten. Zumal es gerade im Feld des Arbeitsrechts nicht ungewöhnlich ist, dass die Kosten am Ende geteilt werden, d.h. Arbeitnehmer und Arbeitgeber je die Hälfte tragen. Als Folge muss ein Urteil vor Gericht unter Umständen teuer erkauft werden.

Der Arbeitsrechtsschutz sichert das Kostenrisiko ab

In Anbetracht dieses Risikos ist eine Rechtsschutzversicherung von großem Vorteil. Der Sinn und Zweck eines Rechtsschutzes im Feld Arbeitsrecht besteht darin, finanzielle Sicherheit zu gewährleisten. Sollte der Versicherungsnehmer rechtlich gegen seinen Arbeitgeber vorgehen wollen, braucht er die damit verbundenen Kosten nicht fürchten. Entsprechend fällt die Entscheidung, sich gegen eine unrechtmäßige Behandlung innerhalb des Unternehmens zu wehren, wesentlich leichter.

Weitere Gründe für einen Rechtsschutz

Es existieren noch weitere Gründe, die für eine Rechtsschutzversicherung sprechen. Schlussendlich deckt der Versicherungsschutz nicht nur die Kosten einer Verhandlung vor einem Arbeitsgericht ab. Ebenso sichern gute Tarife eine Kostenübernahme für die Beratung durch einen Rechtsanwalt ab. Schließlich muss nicht jede Streitigkeit zu einem Gerichtsverfahren führen. Womöglich genügt es, sich zunächst bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht zu informieren und mit ihm eine angemessene Vorgehensweisen zu erörtern.

Die richtige Rechtsschutzversicherung wählen

Wer als Arbeitnehmer eine Rechtsschutzversicherung abschließen möchte, hat die Qual der Wahl. Die Auswahl an Tarifen ist groß, weshalb es vielen Interessenten schwer fällt, sich zu entscheiden. Zumal zwischen den einzelnen Rechtsschutztarifen erhebliche Unterschiede bestehen – und das nicht nur beim Versicherungsbeitrag, sondern ebenso den enthaltenen Leistungen.

Umso wichtiger ist es, sich zunächst umsehen und Rechtsschutztarife miteinander zu vergleichen. Ein Vergleich hilft dabei, den passenden Tarif zu finden. Nur so ist gewährleistet, dass die Rechtsschutzversicherung eine gute Absicherung in Verbindung mit einem niedrigen Beitrag gewährleistet. Unterstützung leistet unser Online-Vergleich für den Berufsrechtsschutz. Er zeigt Möglichkeiten der Absicherung auf und hilft außerdem dabei, einen leistungsstarken sowie gleichzeitig günstigen Tarif zu finden.

 


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