29.06.2020

Starkregen: Wie Sie Gebäude und Hausrat richtig absichern

Durch Starkregen hervorgerufenes Hochwasser kann überall auftreten - und die Unwetter häufen sich. Ohne Absicherung kann es für Betroffene richtig teuer werden.

Während die letzten beiden Jahre von starker Trockenheit geprägt waren, regnet es in diesem Jahr vergleichsweise viel. Damit rückt ein altes Risiko erneut in den Fokus, nämlich der Starkregen.

Starkregen – die unterschätzte Gefahr

Starkregen wird gerne unterschätzt, kann aber immense Schäden anrichten. Dies hat zum einen damit zu tun, dass wirklich sehr viel Wasser innerhalb kürzester Zeit abregnet – und zwar so viel, dass es von den Böden nicht schnell genug aufgenommen oder abtransportiert werden kann. Innerhalb 24 Stunden regnet es bis zu 200 Liter pro Quadratmeter. Wenn man bedenkt, dass es im Bundesschnitt nur 800 Liter pro Quadratmeter während eines gesamten Jahres regnet, ist das richtig viel.

Zum anderen kann Starkregen überall auftreten. Also auch in Regionen, die sonst nicht vom Hochwasser betroffen sind. Dies ist in den vergangenen Jahren mehrmals vorgekommen und zugleich kam es zu verheerenden Schäden. Gebäude und Hausrat wurden schwer beschädigt und in manchen Fällen sogar zerstört. Für die Betroffenen kann es richtig teuer werden – auch deshalb, weil sie häufig nicht versichert sind. Viele Menschen verzichten ganz bewusst auf einen sogennanten Elementarschadenschutz. Sie sichern derartige Risiken nicht ab, weil sie glauben, es könnte sie aufgrund ihrer wohnlichen Lage nicht treffen.

Schäden durch Sturm und Hagel verursachen hohe Kosten

Im Schadensfall ist der Ärger umso größer. Allein die Aufräumarbeiten können kostspielig sein, aber schlimmer sind die Schäden, die an den Gebäuden zurückbleiben. Im schlimmsten Fall hat die Nässe einen solch großen Schaden angerichtet, dass Gebäude abgerissen werden müssen. Ansonsten stehen entsprechende Reparaturmaßnahmen an, die z.B. eine intensive Trocknung der Gemäuser vorsehen. In Summe geht es häufig um Beträge im oberen fünfstelligen Bereich – je nach Einzelfall kann es aber noch teurer werden.

Angesichts der Tatsache, dass die Möglichkeit besteht, die finanziellen Folgen von Sturm und Hagel abzusichern, sollte sie auch genutzt werden. Keine Frage, in bestimmten Regionen Deutschlands sind entsprechende Versicherungen nicht erhältlich bzw. lassen sich Gebäude- und Hausratversicherung nicht auf diese Weise erweitern. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, betrifft dies aber lediglich ein Prozent aller Gebäude. Anders gesagt: 99 Prozent der Gebäude lassen sich versichern. Allerdings machen nur 40 Prozent der Eigentümer hiervon Gebrauch.

Günstige Versicherungstarife finden

Dabei ist solch ein Schutz im Ernstfall Gold wert – und die Kosten der Absicherung müssen auch nicht hoch liegen. Mit unseren Vergleichsrechnern ermitteln Sie schnell und unkompliziert, zu welchem Beitrag ein guter Schutz erhältlich ist. Hier können Sie Wohngebäudeversicherungen und Hausratversicherungen berechnen und vergleichen. Falls Sie mehr erfahren möchten oder eine Beratung wünschen, helfen wir gerne weiter. Unser Service ist kostenfrei und unverbindlich, d.h. Sie gehen keine Verpflichtung ein und entscheiden am Ende selbst, ob und welche Versicherung Sie wählen.

 


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