19.11.2018

Schnee und Eis: Über diese Risiken müssen Sie Bescheid wissen

Winterliche Straßen- und Wetterverhältnisse bergen zahlreiche Risiken. Wir informieren über die größten Risiken, die Ihre Gesundheit sowie Ihr Hab und Gut bedrohen.

Zwar hat sich in diesem Jahr die kühle Jahreszeit nur langsam genähert, doch inzwischen sinken die Temperaturen und in immer mehr Regionen kündigen sich Schneefälle an. Mit winterlichen Wetterverhältnissen gehen zahlreiche Risiken einher. Die Folge sind vermehrt Schäden, sowohl Personenschäden als auch Sachschäden. Mit diesem Beitrag möchten wir einen Überblick verschaffen, d.h. die größten Risiken erläutern und zugleich aufzeigen, in welcher Form eine finanzielle Absicherung möglich ist.

Schäden im Straßenverkehr

Die meisten Schäden sind zweifelsohne im Straßenverkehr festzustellen. Schnee und Eis bedeuten häufigere Glätte auf der Fahrbahn, was viele Kraftfahrer vor eine große Herausforderung stellt. Besonders zu Beginn des Winters ereignen sich zahlreiche Unfälle, da sich viele Verkehrsteilnehmer auf die neuen Bedingungen noch nicht eingestellt haben.

Kraftfahrer sind über die Kfz-Versicherung geschützt. Die Haftpflichtversicherung sichert Schäden ab, die andere Verkehrsteilnehmer betreffen. Ob der eigene Pkw ebenfalls versichert ist, hängt wiederum davon ab, wer die Schuld an einem Unfall trägt und ob ein Kaskoschutz besteht. Angenommen ein Kraftfahrer kommt wegen Glätte von der Fahrbahn ab, so hat er den Unfall letztlich selbst verschuldet. Für den Schaden am eigenen Pkw kommt die Kfz-Versicherung nur auf, sofern ein Vollkaskoschutz besteht.

Risiken rund um die Gesundheit

Aufgrund von Glätte können nicht nur Fahrzeuge von der Fahrbahn abkommen. Leider sind Schnee und Glätte auch für zahlreiche Stürze verantwortlich. Meist ereignen sie sich in unmittelbarer Nähe der eigenen Haustüre, manchmal aber auch in weiter Ferne, wie z.B. auf einer Skipiste.

Die medizinische Absicherung wird über die Krankenversicherung gewährleistet. Allerdings kann es von großem Vorteil sein, wenn ergänzend der Schutz einer privaten Unfallversicherung bereitsteht. Er zeichnet sich dadurch aus, dass mehr Leistungen bereitstehen und z.B. auch die Kosten für Krankentransporte übernommen werden.

Grundeigentümer in der Verantwortung

Bleiben wir bei Stürzen. Oft stellt sich die Frage, ob es möglich gewesen wäre, einzelne Stürze zu vermeiden. Häufig ist dies der Fall, weshalb Grundeigentümer dazu verpflichtet sind, auf ihren Grundstücken für ausreichende Sicherheit zu sorgen. In diesem Zusammenhang ist insbesondere das Stichwort Winterdienst zu nennen. Es gilt zu gewährleisten, dass sich Personen auf dem Grundstück sicher bewegen können, was wiederum erfordert, Gehwege und Höfe von Schnee und Eis möglichst frei zu halten.

Wer Grund und Boden besitzt, sollte dieses Risiko absichern. Angenommen es verletzt sich jemand, so könnte die betroffene Person womöglich kostspielige Haftungsansprüche geltend machen. Mit einer Grundeigentümer-Haftpflichtversicherung lässt sich dieses Risiko finanziell absichern.

Gebäude und Hausrat

Eisige Temperaturen können zermürbend wirken, insbesondere auf Wasserleitungen. Deshalb überrascht es nicht, dass jeden Winter unzählige Leitungen aufgrund der Kälte zerbersten. Schäden, die hierbei entstehen, können wiederum sehr kostspielig sein. Ob am Gebäude oder am Hausrat, ohne Versicherungsschutz bleiben Betroffene im Regelfall auf den Kosten sitzen. Doch auch hier ist die Möglichkeit der Absicherung gegeben, nämlich in Form der Gebäude- und Hausratversicherung. Allerdings ist zu beachten, dass die Versicherungen nur zahlen, sofern die geltenden Versicherungsbedingungen eingehalten und beispielsweise aus Außenleistungen rechtzeitig das Wasser abgelassen wurde.

 


zur News-Übersicht